Eigentlich sprach vor diesem Spiel alles gegen uns. Obwohl der Urlaub von Martin und Gerald schon lange bekannt war, war es nicht gelungen dieses Spiel zu verlegen. Denn mit Niederhöchstadt kam ein Gegner, gegen den in Bestbesetzung, Punkte durchaus im Bereich des Möglichen lagen. Dann kam noch dazu, dass Stefan Schröder gesundheitlich angeschlagen war und Stefan Köninger nur darauf wartete endlich Vater zu werden.

Doch vieleicht hat uns diese Ausgangssituation die nötige Lockerheit verschafft. Zusätzlich hatten Stefan Krupp, Mario, Herbert und Jürgen ein intensives Trainingslager in Grenzau eingelegt und waren gut in Form.

Der Start verlief perfekt 3 Doppel 3 Siege 3 x 3:0 und Stefan Schröder setzte mit seinem 3:0 gegen Küster noch einen drauf. Der 4:0 Vorsprung war die halbe Miete, denn es sollte nicht so locker weiter gehen. Stefan Krupp unterlag in 4 Sätzen Mattäus und Jürgen konnte Schwarz nur ganz knapp in fünf Sätzen bezwingen. Stefan Köninger unterlag danach Safainia knapp, bevor Herbert den 4 Punkte Vorsprung gegen Cziepluch wiederherstellte. Doch der gute Richert siegte gegen Mario. Somit stand es nach der ersten Hälfte 6:3. Stefan Schröder spielte und kämpfte in einem klasse Spiel gegen Mattäus und holte den 7. Punkt. Stefan Krupp gelang es gegen Küster nicht sein bestes Tischtennis zu zeigen und er unterlag in vier Sätzen. Jürgen kam mit Safainia gut klar und holte den 8. Punkt. Die unortodoxe Spielart von Schwarz war an diesem Abend nichts für Stefan Köninger und Niederhöchstadt konnte zum 5:8 verkürzen. Herbert ließ in einem der besten Spiele des Abends, gegen Richert, mit einer super Leistung nichts mehr anbrennen. Mario führt zu diesem Zeitpunkt bereits mit 2:0 Sätzen gegen Cziepluch.

Eine solide Mannschaftsleitung aus der die Doppel herausstechen. Stefan Schröder verlor keinen Satz, Jürgen und Herbert blieben ohne Spielverluste. Somit haben wir nun 6:2 Punkte aus 4 Spielen der Rückrunde und wir stehen seit langer Zeit zum ersten Mal nicht mehr auf einem Abstiegsplatz! Die Aufgabe „Klassenerhalt“ bleibt nicht einfach, aber eine gute Grundlage ist geschaffen.

Es spielten: Krupp/Weidner, Schröder/Kittel, Köninger/Staab, Schröder (2), Krupp (-2), Weidner (2), Köninger (-2), Kittel (2) und Staab (-1)